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Eigentlich sagt uns unser Alltagsverstand, dass für das dauerhafte Merken von Fakten und Zusammenhängen vor allem die Zeit wichtig ist, die wir "Lernen" nennen. Die Forschung kommt allerdings immer mehr zu der Erkenntnis, dass die Zeit nach dem Lernen entscheidend ist. Also die Zeit, wenn wir nicht mehr am Schreibtisch sitzen und etwas anderes machen.

Zunächst bringen wir beim Lernen die neuen Inhalte ins Kurzzeitgedächtnis, dort bleiben sie Minuten bis Stunden. Hier spricht man von der synaptischen Ebene. Um die Inhalte von dort auf die Systemebene zu bringen, bedarf es der Konsolidierung. Was dabei genau im Gehirn vor sich geht, ist noch nicht annähernd abschließend untersucht. Jedoch weiß man bereits, wie man diese Verfestigung des gelernten Wissens unterstützen kann.

Das Gehirn braucht Ruhe

Um die neuen Inhalte dauerhaft aufzunehmen, dürfen wir das Gehirn nicht gleich mit neuen Impulsen überhäufen. Dies geschieht jedoch beim Medienkonsum, der das Gehirn emotional und geistig vielfältig fordert. Computer, Handy und Fernseher sollten nach dem Lernen also (zumindest für eine gewisse Zeit) ausgeschaltet bleiben.

Gezielt unterstützen können wir das Gehirn beispielsweise mit einem kleinen Nickerchen, denn im Schlaf verarbeitet das Gehirn die zahlreich aufgenommenen Eindrücke und Informationen. Ebenso fördernd sind Meditationen und Entspannungsübungen. Dafür haben wir für Euch zwei einfach Phantasiereisen aufgeschrieben, die Euren Kindern in der so wichtigen Phase nach dem Lernen helfen können: Meditationen. Oder vielleicht liegt Euch und Euren Kindern eine kleine Yoga-Runde mehr. Dann können wir Euch das Buch Yoga für Kinder empfehlen. Dazu noch ein kleiner Tipp: Kinder haben meistens mehr Spaß, wenn sie eine Runde "Tiere turnen" (wie die Yoga-Positionen "der nach unten schauende Hund" oder "die Heuschrecke") dürfen statt dröge Yoga machen sollen.



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