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Deutsch, 2. & 3. Klasse

Präpositionen

Arbeitsblätter mit Übungen und Aufgaben zum Thema Präpositionen für den Deutschunterricht in der 2. und 3. Klasse an der Grundschule - zum Herunterladen und Ausdrucken als PDF.

Was sind Präpositionen?

Präpositionen (auch Verhältniswörter genannt) sind Wörter, die die Beziehung zwischen Personen, Dingen, Orten oder Zeiten beschreiben. Sie zeigen zum Beispiel an, wo, wann oder wie etwas geschieht.

Beispiele:

  • Das Mädchen steht vor dem Baum.
  • Das Freibad ist bis Mai geschlossen.
  • Der Junge geht mit dem Hund spazieren.


Präpositionen bestimmen den Kasus (Fall) des nachfolgenden Nomens oder Pronomens. Deshalb ist es wichtig, die passende Präposition mit dem richtigen Fall zu verwenden.

Meist stehen Präpositionen vor dem Wort, auf das sie sich beziehen. In einigen festen Wendungen stehen sie jedoch dahinter, zum Beispiel: dem Baum gegenüber.

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Wie werden Präpositionen richtig eingesetzt?

Präpositionen können:

  • einen Platz oder Raum beschreiben (z. B. in, vor, bei, auf usw.),
  • einen Zeitpunkt oder einen Zeitraum angeben (z. B. seit, ab, während, bis usw.) oder
  • eine Beziehung ausdrücken (z. B. mit, außer, gegen, für usw.).

Präpositionen sind unveränderlich, können jedoch in einer Kombination mit einem Artikel auftreten. In solchen Fällen verschmelzen Präposition und Artikel oft zu einer kürzeren Form.

Beispiele:

  • hinter dem Sofa → hinterm Sofa
  • auf dem Kopf → aufm Kopf

Präpositionen sind essenziell, um Sätze klar und verständlich zu formulieren. Sie spielen eine wichtige Rolle, da sie den Kasus (Fall) des folgenden Nomens oder Pronomens bestimmen.

Präpositionen und die 4 Fälle

Welcher Fall gilt nach welcher Präposition?

Manche Präpositionen erfordern einen bestimmten Fall. Das bedeutet, dass das darauffolgende Pronomen oder Substantiv im Dativ, Akkusativ oder Genitiv stehen muss.

  • Dativ (3. Fall):
    Beispiel: Wir gehen mit dem Hund spazieren.
    („dem Hund“ steht im Dativ, also im 3. Fall.)

  • Akkusativ (4. Fall):
    Beispiel: Der Hund läuft um das Haus herum.
    („das Haus“ steht im Akkusativ, also im 4. Fall.)

  • Genitiv (2. Fall):
    Beispiel: Während des schlechten Wetters bleiben wir zu Hause.
    („des schlechten Wetters“ steht im Genitiv, also im 2. Fall.)


Merke:
Präpositionen sind unveränderlich, dennoch bestimmen sie den Fall des nachfolgenden Wortes.

  • Der Dativ folgt nach: ab, aus, bei, mit, nach, seit, von, zu
  • Der Akkusativ folgt nach: bis, durch, um, ohne, für, gegen
  • Der Genitiv folgt nach: während, innerhalb, anstatt, unterhalb, außerhalb


Zusätzlich gibt es Präpositionen wie an, auf oder in, die je nach Kontext den Dativ oder Akkusativ verlangen. Hier kommt es darauf an, ob eine Richtung (Akkusativ) oder ein Ort (Dativ) ausgedrückt wird.

Lernziele:

  • Verständnis der Bedeutung und Funktion von Präpositionen entwickeln
  • Sprache gezielt untersuchen und reflektieren
  • Präpositionen in Sätzen erkennen und unterscheiden
  • Präpositionen gezielt in Fragesätzen verwenden
  • Unterschied zwischen orts-, zeit- und richtungsbezogenen Präpositionen verstehen

Aufgaben:

  • Präpositionen in Sätzen erkennen und korrekt einsetzen
  • Komplexere Sätze mithilfe von Präpositionen bilden
  • Präpositionen für Orte, Zeiten und Richtungen üben
  • Lückentexte mit passenden Präpositionen ergänzen
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Häufige Fragen zu Präpositionen in der 2. und 3. Klasse
Was sind Präpositionen und wann lernen Kinder sie in der 2. und 3. Klasse?

Präpositionen in der 2. und 3. Klasse sind Verhältniswörter wie 'in', 'auf', 'mit' oder 'während', die zeigen, wie sich Wörter in einem Satz zueinander verhalten. Kinder lernen sie vor allem im Deutschunterricht der Grundschule kennen und üben, sie für Orte, Zeiten und Beziehungen richtig einzusetzen. Weil Präpositionen den Kasus des nachfolgenden Nomens bestimmen, sind sie ein wichtiger Baustein für korrektes Deutsch.

Welche Fälle (Kasus) müssen Kinder bei Präpositionen kennen?

Im Grundschulunterricht begegnen Kinder vor allem Präpositionen mit Dativ (z. B. 'mit dem Hund') und Akkusativ (z. B. 'um das Haus'). Einige Wörter wie 'an', 'auf' oder 'in' können je nach Kontext beide Fälle verlangen: steht eine Richtung dahinter, folgt der Akkusativ, bei einem Ort der Dativ. Der Genitiv (z. B. nach 'während') wird in höheren Klassen vertieft.

Was ist der Unterschied zwischen lokalen, temporalen und relationalen Präpositionen?

Lokale Präpositionen beschreiben einen Ort ('vor dem Baum'), temporale geben eine Zeit an ('bis Mai') und relationale drücken eine Beziehung zwischen Personen oder Dingen aus ('mit dem Hund'). Das Unterscheiden dieser drei Gruppen ist ein zentrales Lernziel in der Grundschule, weil es Kindern hilft, Sätze bewusst und klar zu formulieren.

Wie kann ich meinem Kind das Lernen von Präpositionen zu Hause erleichtern?

Am besten übt man Präpositionen anhand konkreter, alltäglicher Sätze, zum Beispiel beim Beschreiben, wo Gegenstände im Zimmer stehen. Lückentexte, bei denen Kinder passende Verhältniswörter einsetzen, sind besonders effektiv, weil sie das Gespür für den richtigen Kasus spielerisch schulen. Ergänzend helfen Beispiele aus Lieblingsbüchern oder kurzen Geschichten, bei denen Präpositionen gemeinsam gesucht und benannt werden.

Verschmelzen Präpositionen manchmal mit dem Artikel, und muss mein Kind das in der Grundschule wissen?

Ja, Präpositionen und Artikel können zu kürzeren Formen verschmelzen, etwa 'hinter dem' zu 'hinterm' oder 'auf dem' zu 'aufm'. Diese sogenannten Verschmelzungen begegnen Grundschulkindern vor allem in gesprochener Sprache und in einfachen Texten. Ein grundlegendes Bewusstsein dafür ist sinnvoll, da es das Sprachgefühl stärkt und beim korrekten Schreiben hilft.

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