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Deutsch, 2. Klasse

Selbstlaute / Mitlaute

Arbeitsblätter mit Übungen und Aufgaben zu Vokalen und Konsonanten für Deutsch in der 2. Klasse - zum einfachen Herunterladen und Ausdrucken als PDF.

Was sind Vokale (Selbstlaute) und was Konsonanten (Mitlaute)?

Um Wörter bilden zu können, brauchen wir Buchstaben. Diese sind aufgeteilt in Selbstlaute (Vokale) und Mitlaute (Konsonanten). Außerdem gibt es noch sogenannte Umlaute und Zwielaute – wir erklären Euch hier kurz, was was genau ist!

Ein Vokal ist ein Laut, bei dem die Luft ungehindert dem Mund entweichen kann, der also mit geöffnetem Mund gesprochen wird. Vokale klingen alleine, deshalb heißen sie auf Deutsch „Selbstlaute“. Wir unterscheiden kurze und lange Vokale.

An Konsonanten hängen wir beim Sprechen meistens einen Vokal an, um sie besser aussprechen zu können (z. B. be, ce, de). Der Begriff „Konsonant“ stammt vom Lateinischen consonare = „mitklingen“.

Die Buchstaben a, e, i, o, u sind Vokale (Selbstlaute). Alle anderen der 26 Buchstaben des Alphabets sind Konsonanten (Mitlaute).

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Einfach erklärt: Was sind Selbstlaute und Mitlaute?



Was ist der Unterschied zwischen kurz und lang gesprochenen Vokalen?

Kurze und lange Vokale unterscheiden sich in ihrer Aussprache:

  • Kurze Vokale hören sich knapp an und kommen in Wörtern wie Gurt, Heft, Ball oder Mund vor.
  • Lange Vokale klingen gedehnt und finden sich in Wörtern wie gehen, frieren, Blumen oder Lid.


Nach kurz gesprochenen Vokalen stehen oft Doppelkonsonanten (rennen, Wasser) oder mehrere verschiedene Konsonanten, eine sogenannte Konsonantenhäufung (Kerze, Linde).

Was ist eine sog. Konsonantenhäufung?

Eine Konsonantenhäufung bezeichnet eine Häufung von Konsonanten nach einem Vokal oder zwischen zwei Vokalen. Das bedeutet, dass mehrere unterschiedliche Konsonanten direkt aufeinander folgen.

  • Beispiele: Berge, Wurzel.


Eine Besonderheit im Zusammenhang mit Konsonantenhäufungen ist seit der neuen Rechtschreibreform die Regelung zu Wörtern mit Dreifachkonsonanten. Wenn zwei Wörter zusammengesetzt werden, bei denen das Ende des ersten und der Anfang des zweiten Wortes denselben Buchstaben enthalten, bleiben nun alle drei Buchstaben erhalten. Früher wurde einer der Konsonanten gestrichen.

  • Beispiel: Schiff + Fahrt = Schifffahrt.

Was sind Umlaute und Zwielaute?

Zusätzlich zu den einfachen Vokalen gibt es die sogenannten Umlaute (ä, ö, ü) und Zwielaute (au, ai, ei, eu, äu), die beide zu den Vokalen zählen.

  • Umlaute: Diese entstehen durch eine Veränderung der Grundvokale (a, o, u) und werden häufig zur Bildung der Mehrzahl eines Hauptwortes (Nomen) verwendet.
    • Beispiel: MannMänner.
      Im Internet oder im Englischen, wo es keine Umlautpunkte gibt, werden Umlaute durch Buchstabenkombinationen ersetzt: ä wird zu ae, ö zu oe und ü zu ue.
       
  • Zwielaute: Zwielaute (auch Doppellaute oder Diphthonge genannt) bestehen aus zwei Vokalen (au, ai, ei, eu) oder einem Vokal und einem Umlaut (äu). Sie werden als ein einzelner Laut ausgesprochen und ergeben dadurch einen neuen Klang.
    • Beispiele: Haus, Baum, Leute, Freund.

Lernziel:

  • Erkennen und Benennen der Selbstlaute (Vokale)
  • Verständnis der langen und kurzen Selbstlaute
  • Anwendung der Dehnung bei langen Selbstlauten
  • Verständnis der Bedeutung von Selbstlauten für die Wortbildung und -endung
  • Verbesserung des mündlichen und schriftlichen Sprachgebrauchs
  • Förderung der phonologischen Bewusstheit
  • Erkennen von Selbstlauten in verschiedenen Wortarten

Aufgaben:

  • Vokale und Konsonanten unterscheiden
  • Kurze und lange Vokale erkennen
  • Fehlende Vokale ergänzen (z. B. in Lückenwörtern)
  • Ratespiel zu Selbstlauten und Mitlauten
  • Doppelte Mitlaute identifizieren (z. B. rennen, Wasser)
  • Selbstlaute: „lang oder kurz?“ bestimmen
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Häufige Fragen zu Selbstlaute und Mitlaute in der Grundschule
Was sind Selbstlaute und Mitlaute – und wie erkläre ich das meinem Kind einfach?

Selbstlaute (Vokale) sind die Buchstaben a, e, i, o, u – sie klingen alleine, weil die Luft beim Sprechen ungehindert aus dem Mund entweicht. Alle anderen Buchstaben des Alphabets sind Mitlaute (Konsonanten), die meistens zusammen mit einem Vokal ausgesprochen werden. Ein einfaches Merkmerkmal: Vokale klingen, Konsonanten 'klingen mit'.

Was ist der Unterschied zwischen kurzen und langen Vokalen?

Kurze Vokale klingen knapp und abgehackt, wie in 'Ball' oder 'Heft', während lange Vokale gedehnt klingen, wie in 'gehen' oder 'Blumen'. Ein guter Hinweis für Kinder: Nach einem kurz gesprochenen Vokal folgen oft Doppelkonsonanten (wie in 'rennen') oder mehrere verschiedene Mitlaute direkt hintereinander.

Was sind Umlaute und Zwielaute – zählen die auch zu den Vokalen?

Ja, Umlaute (ä, ö, ü) und Zwielaute (au, ai, ei, eu, äu) gehören beide zur Gruppe der Vokale. Umlaute entstehen aus den Grundvokalen a, o, u und werden zum Beispiel bei der Mehrzahlbildung genutzt (Mann – Männer). Zwielaute bestehen aus zwei Vokalen, die zusammen einen neuen Klang ergeben, wie in 'Haus' oder 'Freund'.

Was ist eine Konsonantenhäufung und warum ist das für Grundschulkinder wichtig?

Eine Konsonantenhäufung bedeutet, dass mehrere verschiedene Mitlaute direkt aufeinanderfolgen, zum Beispiel in 'Berge' oder 'Wurzel'. Das Erkennen solcher Häufungen hilft Kindern zu verstehen, warum ein Vokal davor kurz gesprochen wird – und ist damit ein wichtiger Schritt für die richtige Aussprache und Rechtschreibung.

Welche Übungen helfen dabei, Selbstlaute und Mitlaute zu unterscheiden?

Gute Übungen sind zum Beispiel das Ergänzen fehlender Vokale in Lückenwörtern, das Bestimmen von 'lang oder kurz' bei Selbstlauten oder ein Ratespiel rund um Selbstlaute und Mitlaute. Auch das Identifizieren von Doppelkonsonanten in Wörtern wie 'rennen' oder 'Wasser' festigt das Verständnis spielerisch.

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