Wähle die richtige Zeitform
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Arbeitsblätter mit Übungen und Aufgaben mit Lösungen zur Unterscheidung der Zeitformen von Verben für die 2. & 4. Klasse in Deutsch an der Grundschule - zum einfachen Herunterladen und Ausdrucken als PDF.
Die Zeitformen der Verben können durch Signalwörter wie heute, gestern oder morgen erkannt werden. Oft lassen sie sich aber auch aus dem Zusammenhang eines Textes erschließen.
Kinder lernen, die verschiedenen Zeitformen zu unterscheiden, indem sie auf die Verbform und auf passende Signalwörter achten. So erkennen sie, ob etwas gerade geschieht, bereits passiert ist oder erst in der Zukunft stattfinden wird.
Nicht jeder Satz enthält jedoch ein Signalwort. Deshalb ist es wichtig, auch den Inhalt des Satzes oder einer Geschichte genau zu lesen. Häufig verrät erst der Zusammenhang, in welcher Zeitform ein Verb steht.
Durch regelmäßiges Üben entwickeln Kinder ein sicheres Gefühl für die verschiedenen Zeitformen. Das hilft ihnen nicht nur beim Lesen, sondern auch beim Schreiben eigener Texte und beim richtigen Anwenden der Verben.
Hier zeigen wir verschiedene Beispiele und Übungen, mit denen Kinder die Zeitformen schnell erkennen und sicher voneinander unterscheiden lernen.
Die Zeitform Präsens (auch Gegenwart) verwenden wir, wenn ein Ereignis oder Vorgang jetzt, gerade oder allgemein gültig ist.
Beispiel:
Heute gehen wir mit Freunden ins Kino.
Welches Wort leitet das Präsens ein? – Heute
Typische Signalwörter für das Präsens sind zum Beispiel:
Die Zeitform Präteritum (auch 1. Vergangenheit) verwenden wir, wenn ein Ereignis oder Vorgang in der Vergangenheit stattgefunden hat und bereits abgeschlossen ist. Das Präteritum wird vor allem in Erzählungen, Geschichten, Büchern und anderen schriftlichen Texten verwendet.
Beispiel:
Gestern waren wir im Zoo.
Welches Wort leitet das Präteritum ein? – Gestern
Typische Signalwörter für das Präteritum sind zum Beispiel:
Die Zeitform Perfekt (auch 2. Vergangenheit) verwenden wir, wenn ein Ereignis oder Vorgang in der Vergangenheit stattgefunden hat. Im Alltag wird das Perfekt vor allem beim Sprechen verwendet.
In der Grundschule lernen Kinder vor allem den Unterschied zwischen Präteritum und Perfekt kennen:
Beispiel:
Gestern haben wir Kuchen gebacken.
Welches Wort leitet das Perfekt ein? – Gestern
Typische Signalwörter für das Perfekt sind zum Beispiel:
Die Zeitform Futur (auch Zukunft) verwenden wir, wenn ein Ereignis oder Vorgang erst in der Zukunft stattfinden wird. Außerdem kann das Futur verwendet werden, um eine Vermutung auszudrücken.
Beispiel:
Wir werden bald in den Urlaub fahren.
Welches Wort leitet das Futur ein? – bald
Typische Signalwörter für das Futur sind zum Beispiel:
Bei einer Vermutung werden häufig Wörter wie wohl, bestimmt, sicher oder vermutlich verwendet.
Die Zeitformen der Verben und ihre Personalformen sollten regelmäßig geübt werden. So lernen Kinder, die verschiedenen Zeitstufen sicher zu erkennen, richtig zu bilden und passend anzuwenden.
Mit unseren Arbeitsblättern und Übungen wiederholen Kinder den Gebrauch der unterschiedlichen Zeitformen und vertiefen Schritt für Schritt die Bildung der Verbformen. So gewinnen sie Sicherheit im Sprechen und Schreiben.
Alle Arbeitsblätter vom Grundschulkönig zum Thema "Tunwörter / Verben" für Deutsch in der 2. Klasse als PDF
- hier sind auch die Arbeitsblätter zu den Personalformen & Zeitformen inkludiert -
Alle Arbeitsblätter vom Grundschulkönig zum Thema "Gemischte Aufgaben zu den Zeitformen der Verben" für Deutsch in der 4. Klasse als PDF
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Gut vorbereitet für die Klassenarbeit: 2 Proben für Deutsch, 3. Klasse
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Die Materialien zu Zeitformen der Verben richten sich in erster Linie an Kinder der 4. Klasse, da hier alle vier Zeitformen – Präsens, Präteritum, Perfekt und Futur – sicher unterschieden und angewendet werden sollen. Für die 2. Klasse können einzelne Übungen zur Gegenwart und einfachen Vergangenheit je nach Lernstand ebenfalls hilfreich sein.
Beide Zeitformen beschreiben vergangene Ereignisse, werden aber unterschiedlich verwendet: Das Präteritum (1. Vergangenheit) nutzen wir vor allem beim Schreiben, das Perfekt (2. Vergangenheit) eher beim Sprechen. In der Grundschule liegt der Fokus genau auf dieser Unterscheidung zwischen schriftlichem und mündlichem Sprachgebrauch.
Oft helfen Signalwörter wie 'heute' (Präsens), 'gestern' (Präteritum oder Perfekt) oder 'bald' (Futur), die richtige Zeitform zu erkennen. Enthält ein Satz kein Signalwort, verrät der Zusammenhang des Textes, ob etwas gerade passiert, schon geschehen ist oder noch bevorsteht.
Die Arbeitsblätter enthalten abwechslungsreiche Übungen: Kinder schreiben Sätze und kurze Geschichten, setzen ganze Texte in die richtige Zeit, fügen Verben in der passenden Form in Lückentexte ein und verändern Verbformen mithilfe von Wortbausteinen. So üben sie nicht nur das Erkennen, sondern auch das korrekte Anwenden aller vier Zeitformen.
Beide Formen beziehen sich auf Vergangenes und können mit demselben Signalwort 'gestern' eingeleitet werden, was schnell für Verwirrung sorgt. Der entscheidende Unterschied liegt im Gebrauch: Während das Präteritum typisch für geschriebene Texte ist, klingt das Perfekt in gesprochener Sprache natürlicher – dieses Sprachgefühl entwickelt sich erst durch regelmäßiges Üben.